Creative Lab

Zukunftsvision: Crative Lab Freudenstadt

“Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.” Henry Ford

Kreativität gilt im Wandel hin zu einer digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft als Standortfaktor für die Zukunft.

Die Stadt Freudenstadt möchte mit der Überlegung eines Kreativzentrums vor allem Kreativität, Innovation und Digitalisierung im ländlichen Raum sichern, um die Region als Lebens-​ und Wirtschaftsstandort für die Zukunft aufzustellen. Oberbürgermeister Osswald betont, dass Kreativität, Wissen und Innovation mittlerweile allgemein als Standortfaktoren der Zukunft ausgemacht werden. „Wir müssen uns in diesen Feldern gut aufstellen, um im Wettbewerb mit den Metropolregionen weiter bestehen zu können. Da der ländliche Raum glücklicherweise auch politisch langsam wieder mehr Aufmerksamkeit erhält, ist jetzt ein günstiges Zeitfenster dafür."

Mit den Modellprojekt Transformation Lab machte sich daher die Wirtschaftsförderung der Stadt Freudenstadt 2018 auf den Weg, um die Umsetzung eines Kreativzentrums für Freudenstadt aktiv zu unterstützen und zum Ausbau und Sichtbarkeit der regionalen Kreativwirtschaft beizutragen.  Zwei Workshops (2018, 2019 und eine Umfrage) bildeten die Basis für die 2020 beauftrage Studie zur Evaluierung des Standortes Freudenstadt in Bezug auf Bedarf und Potentiale bei der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Das Ergebnis beflügelt: Die adressierte Zielgruppe hat ein deutliches Interesse signalisiert und der Bedarf einer regionalen Umsetzung ist klar vorhanden: „Mit dieser Proaktivität und Ausgangsmotivation ist Freudenstadt ein sehr interessantes Feld“, erklären Forschungsleiter Professor Martin Engstler und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Viktoria Heinzel. Unter dem Arbeitstitel „Creative Lab Freudenstadt“ werden in der Erhebung wichtige Bedarfe von potenziellen Nutzern aus den Branchen der Kreativwirtschaft sowie des kreativen Handwerks und kreativnaher Wirtschaftszweige ermittelt. In Überlegung stehen unter anderem interdisziplinäre Arbeits-​ und Begegnungsflächen. Die Bezeichnung „Creative Lab“ ist dabei ein vorläufig gewählter Arbeitstitel, der vor allem den Laborcharakter der frühen Projektphase symbolisiert.

„Wir müssen erst evaluieren, wo die Reise für uns hingehen könnte“, erklärt Rudolf Müller, Leiter des Amts für Stadtentwicklung. „Unser Ziel ist es, ein Projekt zu entwickeln, das den Bedarfen und Ressourcen eines ländlichen Mittelzentrums entspricht.“

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Frau Franziska Hoferer

Netzwerkmanagement Kreativwirtschaft Freudenstadt

Telefon: 07441 890 918

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